Tagesordnungspunkt 1: Erstellung einer thermisch, dynamischen, Simulation eines Klassenraumes
Anlässlich des Neubaus der Grund- und Mittelschule Berching soll simuliert werden, wie stark sich die Klassenräume in den Sommermonaten gerade auf der Südseite aufheizen könnten und wie man schon im Vorfeld dagegen etwas unternehmen könnte.
Diese Simulation ist mit ca. 4000 Euro veranschlagt.
Der Beschluss wurde mit einer Gegenstimme angenommen.
Wir haben dem Antrag zugestimmt, da wir der Meinung waren, dies ist eine Maßnahme im Vorfeld die evtl. viele Folge- oder Neukosten sparen kann.
Tagesordnungspunkt 2: Änderung der Friedhofssatzung Sollngriesbach
Am Friedhof in Sollngriesbach wurde ein Erdurnengrabfeld angelegt.
Um nun die Verteilung der Felder zu regeln, ist der Vergabemodus in die Satzung
mit aufzunehmen.
Dem Beschluss, die Urnengräber sind mit einer Einfassung aus Stein oder einer Grabplatte mit den Maßen 40 cm Breite x 80 cm Länge zu versehen, die Vergabe der Gräber hat von innen nach außen zu erfolgen, wurde einstimmig zugestimmt.
Tagesordnungspunkt 3: Änderung der Plakatierungsverordnung
Der Antrag wurde vom DFB eingereicht. Bei dem Antrag ging es darum, eine einheitliche Regelung von Plakatierungsorten und –möglichkeiten sowohl in Berching als auch in den Ortsteilen zu schaffen damit nicht wie z. B. beim Wahlkampf wild plakatiert würde, sondern dies genau festgelegt ist wo und wie lange plakatiert werden darf. .
Um nun die Verteilung der Felder zu regeln, ist der Vergabemodus in die Satzung
mit aufzunehmen.
Der Antrag wurde abgelehnt mit der Begründung, dass eine solche Regelung bereits seit 2019 existiere und dies damit mehr oder weniger schon geregelt sei.
Wir haben den Antrag mit abgelehnt, da wir der Meinung sind das das vorhandene Konzept ausreicht.
Tagesordnungspunkt 4: Herausnahme der Entschädigungsleistung für die Jagdgenossenschaften aus dem Kriterienkatalog für die Freiflächen - Photovoltaikanlagen
Im Juni 2021 wurde vom Stadtrat per Beschluss festgelegt, für die Beeinträchtigung der Jagdreviere, die im Zusammenhang mit den Freiflächen-Photovoltaikanlagen entstehen, hat der Investor an die Jagdgenossenschaften einen finanziellen Ausgleich zu leisten.
Am 10.08.2022 erhielt die Verwaltung von der Rechtsaufsicht die Antwort, dass der im Jahr 2021 gefasste Beschluss hinsichtlich der geforderten Entschädigungszahlungen an die Jagdgenossenschaften rechtswidrig ist und der Beschluss aufgehoben werden müsste.
Tagesordnungspunkt 5: Zulässigkeit von Photovoltaikanlagen im Geltungsbereich der Gestaltungssatzung Altstadtbereich Berching
Mit diesem Antrag, der befürwortet wurde, wird die Verwaltung damit beauftragt in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Bayerl zu prüfen, ob und in welchen Bereichen im Geltungsbereich der Gestaltungssatzung Altstadt Berching eine Vereinbarkeit des Denkmalschutzes mit der Installation von Photovoltaikanlagen auf den Dächern bestehen könnte.
Wir haben dem Antrag zugestimmt
Tagesordnungspunkt 6: Neubau eines Jugendzentrums mit Musikproberäumen für Musikkapellen (Stadtkapelle, SBO, etc.)
Neben der Europahalle soll ein Multifunktionsgebäude mit Außenanlagen entstehen. In diesem Gebäude sollen künftig das Jugendzentrum und Proberäume für die verschiedenen Musikkapellen untergebracht werden.
Das Gebäude soll erdgeschossig, mit Flachdach in Massivholzbauweise errichtet werden. Es soll energiesparend, entsprechend dem Standard eines KfW-Effizienzhaus ausgeführt werden. Zur Beheizung ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Verbindung einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 30 kWp und einem Stromspeicher mit 8 kwh vorgesehen.
Geplant ist auch der Einbau einer zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
Gestalterisch wird die Fassade mit einer vertikalen hinter lüfteten Holzverkleidung und mit einem außenliegendem Sonnenschutz ausgestattet.
Der Großteil des Gebäudes wird der Jugend zugeordnet. Der angrenzende Probesaal ist für die
Nutzung der musikalischen Vereine Berchings gedacht und erhält neben einem eigenen Zugang auch Lagerräume, einen Kopierraum und Sanitäranlagen.
Die Kosten belaufen sich für das komplette Gebäude mit den Außenanlagen auf ca. 4,7 Mio EUR. Einen großen Teil der Kosten verursacht die Gründung des Gebäudes. Da der Boden am vorgesehenen Platz im Rahmen des Baus des RMD-Kanal nur aufgefüllt ist, müssen Mikrobohrpfähle eingebracht werden. Ein weiterer Kostenfaktor ist der beabsichtige KFW 40 Standard.
Fördermöglichkeiten bestehen, genaue Angaben sind aber noch nicht möglich.
Dem Beschluss wurde nach einer langen und ausführlichen Diskussion mit einer Gegenstimme zugestimmt. Die anwesenden Mitglieder der Fraktion der FW stimmten dem Antrag zu.
Wir haben dem Antrag zugestimmt.