28.03.2023
Freie Wähler befürworten Kindergarten St. Marien am bisherigen Standort unter bestimmten Voraussetzungen

Auch die Fraktion der Freien Wähler befürwortet einen Neubau des Kindergarten St. Marien am bisherigen Standort. Wir setzen uns jedoch dafür ein, dass folgende Bedingungen erfüllt werden:

 

Die Eltern und Angestellten müssen während der Bauphase zu jeder Zeit verlässlich wissen, wo die Kinder zur Betreuung untergebracht werden. Eine zweite Hängepartie darf es nicht geben. Ein Ausweichquartier muss von vorneherein feststehen.

 

Sämtliche Gebäude, die sich derzeit auf dem Grundstück befinden, müssen abgerissen werden, so dass 3000 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Nur dann sehen wir ausreichend Kapazität für einen modernen Kindergarten, auch in Modulbauweise, mit entsprechenden Außenanlagen ohne Einschränkung durch vorhandene Gebäude. Unter diesen Voraussetzungen ist das vorhandene Grundstück sogar größer als das diskutierte am Tennisheim. Dieses sollte aber in jedem Fall vorgehalten werden, um hier beispielsweise Krippenplätze zu schaffen, ohne dass eine langfristige Standortsuche vorausginge.

Da das Grundstück der Kirche gehört, scheinen die Besitzverhältnisse auf den ersten Blick gegen den bisherigen Standort zu sprechen.. Mit einem entsprechenden Vertrag, der eine langfristige Nutzungsdauer umfasst, lassen sich aber klare Verhältnisse schaffen.

 

Die Parksituation ist bei beiden Standorten kritisch. Das Grundstück am Tennisheim würde mit einem Wendehammer versehen, was eine Zu- und Abfahrt erschwert. Hinzu kämen weitere Erschließungskosten für das Grundstück auf der grünen Wiese.

Für den vorhandenen Standort spricht hingegen, dass sich die Kinder mitten in der Stadt befinden und sowohl den Kufferpark, den Hollnberger Park, den Garten und das Essensangebot des Seniorenheims nutzen können.

Die Freien Wähler haben 2022 eine Bedarfsanalyse eingefordert, diese ergab, dass künftig erhöhter Bedarf an Krippenplätzen entstehen wird. Daher ist es notwendig in einem unserer größeren Ortsteile einen zusätzlichen Kindergarten zu bauen, bevorzugt an der B299, um unseren Gemeindebürgern genügend Plätze zu bieten und die dauernden Sanierungskosten im Kindergarten Pollanten zu vermeiden.